Steter Tropfen höhlt den Stein

Aktualisiert: Aug 31

Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit. Dass dies alle erfolgreichen Menschen verinnerlicht haben, liegt auf der Hand. Wie aber können auch wir Durchschnittsmenschen ähnlich erfolgreich sein, wie Spitzensportler, Spitzenmanager, Spitzentalente in den verschiedensten Sparten?



Arnold Schwarzenegger spricht in seiner Rede, die die Internet-Clicks nur so nach oben sausen ließen, unter anderem diesen Satz: „There is nothing wrong with failing“. Wenn also nichts falsch daran ist, zu scheitern - wenn es gestattet ist zu scheitern, ja dann ist es auch leicht etwas auszuprobieren. Ohne Erfolgsdruck, ohne der Idee, der erste Versuch muss bereits der beste sein. - Er meint weiter: „Jeder verliert. Wir verlieren und stehen wieder auf. Wir verlieren und stehen wieder auf. Nur der, der nach einem mißlungenen Versuch liegen bleibt, ist ein Verlierer.“ Einmal mehr aufstehen als liegen bleiben, heißt also die Devise.


„There is nothing wrong with failing“


Erfolgreiche Menschen wie Bill Gates (Microsoft), Mark Zuckerberg (Facebook) oder Elon Musk (Tesla) haben eines gemeinsam: sie bleiben erfolgreich. Warum das so ist oder wie dies sein kann ist interessant zu beleuchten. Denn einmal mehr gilt: „Von nichts kommt nichts“. Unmengen an Selbsthilfebüchern, spannende aber kostenintensive Vorträge und Motivationsseminare haben hier angesetzt. Aber wer hätte es gedacht? Eine über 300 Jahre alte Regel hilft den drei oben genannten erfolgreichen Menschen scheinbar auf ihrem Weg. Benjamin Franklin war es, der sich bereits damals an eine eiserne Regel hielt:

Er widmete sich eine Stunde pro Tag, fünf Tage die Woche, bewusst dem Lernen und somit seiner Weiterbildung. Er lebte von 1706 bis 1790. Der Wunsch nach Entwicklung, das Streben nach Erfolg, dem damit verbundenen Glück ist demnach ungebrochen gewünscht und erstrebenswert. Gleichgültig in welchem Zeitalter wir gerade leben.

Was bedeutet dies nunmehr genau? Neue Dinge lernen und dies regelmäßig und sehr strukturiert. Konsequent, idealerweise stets zur gleichen Zeit. Dazu gibt es Erleichterungen, wie man das regelmäßige lernen auch lange durchhalten kann: Wichtig ist, es genau zu planen, was man lernen möchte. Man stelle sich eine Lese- oder Lernliste zusammen. Man informiere sich über zugehörige oder ergänzende Themen. Man besorge sich die passende Literatur. Nun ist klar, was man lesen bzw. lernen möchte. Nun möge geklärt werden, WANN dies geschehen soll. Ist es möglich, stets zur gleichen Zeit zu lernen, baut sich eine Routine auf. Das ist ideal. Ist das nicht immer möglich, wird die Zeit bereits im Vorfeld durch einen anderen Zeitpunkt am Tag ersetzt. Ein weiterer Punkt erhöht die Lernfähigkeit: Man schreibe sich die Fragen, die während des Lesens entstehen auf und suche sich Menschen, mit denen man diese Fragen erörtern kann. Weil das Spazierengehen sowohl die linke (analytische) als auch rechte (kreative) Gehirnhälfte aktiviert - wie schon der berühmte Steve Jobs wusste und deshalb alle geschäftlichen Termine während des Spazieren-Gehens abhielt - ist es ideal, nach der Lerneinheit spazieren zu gehen. Entstehen dabei Fragen, möge man sich diese notieren und Menschen befragen, die diese beantworten oder auch nicht beantworten können. Jedenfalls lässt das wiederholte Beschäftigen mit einem Thema, das interessiert, Lust und Leidenschaft entstehen.

Stephen King, ein Mann, der so erfolgreich 35 Krimis schrieb liest selbst 80 Bücher im Jahr. Dies tut er nach eigenen Worten nicht deshalb, um aus guten und schlechten Büchern zu lernen, sondern weil es einfach auch Spaß macht.

Großinvestor Warren Buffet liest sechs Stunden am Tag Tageszeitungen, Bill Gates 50 Bücher im Jahr, Mark Zuckerberg ein Buch in zwei Wochen, Elen Musk soll als Kind sogar zwei Bücher pro Tag gelesen haben.

Der österreichische Univ-Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger (Autor des Buches: Die Durchschnittsfalle) meint treffend: „Jeder Mensch ist Elite“

Somit ist eines klar: Wenn wir wollen, können wir. Wenn wir mutig sind, tun wir. Wenn wir scheitern, stehen wir wieder auf.



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Martin Stampler

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